Mit Freudentraenen moechte ich bekanntgeben, dass die Schule stolzer Besitzer eines uralten Druckers aus Korea ist, der nicht funktioniert, aber immerhin 440 Euro gekostet hat.
Da wir staendig Arbeitsblaetter herstellen und viele unserer Arbeitshefte selbst herstellen, haben wir bis jetzt ziemlich viel Geld in Kopien investiert und der Laden, in dem wir kopieren liessen, war stets so ueberfuellt, dass ich mich immer ueberwinden musste, dorthin zu gehen.
So dachte ich naiverweise, dass ein eigener Kopierer doch eine grosse Erleichterung nicht nur finanzieller Art waere. Dummerweise kostet der billigste neue Kopierer mindestens 1.200 Euro. Verschiedenste Leute haben mir Geld gegeben, waehrend ich in Deutschland war, und dennoch hatten wir nur ungefaehr die Haelfte des Betrages zur Verfuegung, als Shilu und ich zum Druckermann fuhren. Ueberraschenderweise hatte der einen gebrauchten Drucker fuer 440 Euro gerade rumstehen, der sogar noch mit Garantie ist. Und von Canon. Aus Korea eingefuehrt. Jetzt steht er in meinem Zimmer (sonst ist nirgendwo Platz) und hat sogar eine tolle blaue Huelle. UND: er funktionert nicht:
1. Weil Monsun ist. Dann wird das Papier so feucht, dass es immer im Drucker stecken bleibt und der Drucker staendig haengen bleibt.
2. Weil wir kostenlosen Grundstrom beziehen und der nicht genuegend Spannung hat.